2 Achs-Kippanhänger
...nicht nur für einen Unimog
...irgendwann geht das auch mit Motorkraft. Die Anschlüsse am Unimog sind bereits vorhanden...
Dieses Projekt ist mal an einem Sonntag entstanden, so zwischen Mittag und Kaffee. Ich stand nämlich vor der Frage, was für ein Anhänger am Besten zu meinem Unimog passen könnte. In einem Unimogprospekt fand ich einen ähnlichen Typ und dann stand dann meine Entscheidung fest, dieses Ding sollte es sein.
In einem Prospekt von Meiller fand ich auch noch eine passende Zeichnung von einem 2-Achshänger, sogar schon in dem richtigen Maßstab. Nun konnte es losgehen...
Zwei Messingprofile 2x1mm wurden erstmal etwas größer abgelenkt, da diese noch ensprechender Form gebogen werden müssen. Zwei Zwischenstücke noch und der Rahmen kann zusammengelötet werden.
Die Achsaufhängung machte mir einige Kopfschmerzen, aber da fielen mir diese kleinen Feder, die ich auch schon als Federbeine in meinem MB-Wüstenfahrzeug eingebaut habe, in die Hände.
Super dachte ich mir, ein gefederter Anhänger....hierfür brauchte ich noch vier kleine Messingprofile, in diesem Fall ein kleines U-Profil, zwei Messingrohre in dem die Stahlachse für die Räder laufen kann. Die U-Profile werden passend dem Außendurchmesser des Rohres aufgebohrt und entsprechend der Breite vom Anhangerrahmen ausgerichtet und angelötet.
Auf einem Enden der Federn wird eine kleines Messingröhrchen mit einem Innendurchmesser von mind. 1mm mit Stabilit Express festgeklebt. Das Röhrchen sollte aber nicht über den Durchmesser der Feder hinausstehen.
Zur Befestigung der Achsaufhängung am Rahmen sind noch M1 Gewinde nötig. Nun können die Federn und die Achsaufhängungen mit M1 Schrauben am Rahmen festgeschraubt werden, d.h. die Federn werden nur auf die Schrauben aufgesteckt. Das andere Ende der Feder wird nun auf die Achsröhchen gesteckt und ebenfalls mit Stabilit Express verklebt. Noch aushärten lassen und schon kann der erste Federtest durchgeührt werden.
Bei dem Rahmenbau sollte aber nicht vergessen werden, das später noch genügend Platz für einen Motor, Getriebe und eine Spindel für die Kippmechanik.

Die Mulde besteht aus Polystyrol der verschiedensten Dicke und einem kleinerem Rahme, der aus Messingprofilen zusammengelötet wurde, doch dazu später mehr. An die Grundplatte aus 1mm PS werden die Seitenwangen geklebt. Die Konturen und der obere Rahmen wurde aus kleinen Streifen aus 0.3mm Polystyrol erstellt. Der Bau der Heckklappe ist doch etwas aufwendiger. Als erstes schneidet man sich die beiden Teile auf Maß zurecht und feilt man an dann die beiden Stosskannten ein kleinen Fase, an der später die Teile verklebt werden. Jetzt ist es an der Zeit die beiden Teile zur Probe mal an die Mulde zu halten und leicht zum kleben zu fixieren. Zum Schluß kommen noch die Arme an die Klappe, damit sich diese später selbstständig öffnen kann.

Der kleiner Messingrahme unter der Mulde ist eigentlich nur das Verbindsstück zwischen Anhängerrahmen und Mulde. Aus ein paar Reststücken ist dieses Bauteil schnell erstellt. Die einzige Besonderheit ist hierbei, das dieser Rahmen drehbar am Anhängerrahmen befestigt ist und das später einmal hier die Kippspindel befestigt werden kann.
Nun kann die Mulde auf den Hilfsrahmen geklebt werden und die beiden Pendelstäbe angebaut werden.
Ein Ersatzrad und die passenden Lackierung, sowie Aufkleber oder Nummerschild runden den optischen Eindruck ab.