Auf den ersten Blick sieht dieses Fahrrzeug als ein reines Fantasiefahrzeug, mit dem Fahrerhaus vom  Oshkosh aus. Dieses ist aber nicht richtig, 1995 ist von der Fa. Rosenbauer das Tanklöschfahrzeug  VIPER gebaut worden. Dieser Oskosh vom Typ LVS war die Vorlage für mein Trialfahrzeug.
Wer mehr über diesen Fahzeugtyp oder ähnliche Fahrzeuge wissen möchte, der sollte mal auf den Seiten von OSHKOSH-Truck Corperation  nachschauen.

Fahrzeugrahmen

Als Basis für dieses Fahrzeug habe ich einen Vierachs-Fahrzeug von ROCO verwendet. Ich habe aber nur die Reifen und das Fahrerhaus genutzt. Die restliche Karosserie habe ich nach einer Zeichnung und  einigen Fotos aus 0,5mm Polystyrol rekonstruiert. Der Rahmen entstand aus 4x2mm Messing-U-Profil.
Zusammengelötet bildet dieser Rahmen das Rückrat für das Fahrzeug. Die Lenkung erfolgt über das Knickgelenk in der Mitte des Fahrzeuges, dafür wurde der Hinterwagen mit einem U-Profil zu Aufnahme des Kupplungstückes ausgestattet. Der Vorderwagen erhielt nur eine 1mm starke Messengplatte mit einer 2mm Bohrung. Das Kupplungsstück, ein Drehteil welches auf der einen Seite mit einem M2 Aussengewinde versehen wurde und auf der andere Seite passend zu dem U-Profil beidseitigt abgefeilt wurde. Seitlich wurden dann noch zwei Anlenkhebel eingelötet. Durch die Aufnahme im Vorderwagen mittel der M2 Befestigung ist es nun möglich den Vorderwagen gegen den Hinterwagen zu verdrehen und somit auch bei schwerstem Gelände eine optimale Anpassung des Fahrzeuges an den Untergrund zuschaffen.

Antrieb & Lenkung

Durch die erhöhten Reibungskräfte beim Lenkausschlag, habe ich mich entschlossen die Kraftübertragung nicht durch das Knickgelenk zuführen und stattdessen den Antrieb mit zwei
Motoren zu realiesieren.  Die Motoren, zwei Getriebemotoren mit einer Untersetzung von 1:10,7 und einem nachgeschalteten Stirnradgetriebe zur Umlenkung wirken auf zwei Schneckenräder mit einer Untersetzung von 1:16. Das Gesamtuntersetzungsverhältnis beträgt 1:160 und zeigte sich nach den ersten Probefahrten als ausreichend dimensioniert.
Den Lenkausauschlag über das Knickgelenkt über nimmt ein Servo vom Typ C141, dass Gehäuse wurde teilweise entfernt, damit nicht die Verkleidung ausgeschnitten werden musste. Die Position des Servos  wurde so hoch wie möglich gewählt, um ausreichende Bodenfreiheit zu bekommen, dieses ist sehr wichtig gerade bei dem langen Radstand. Zwei abgewinkelte Schubstangen vomAnlenkhebel zu den Anlenkhebeln vom Kupplungsstück sorgen dann für den spielfreien Lenkausschlag.

RC-Einbau

Bedingt durch die geringe Aufbauhöhe mussten die Komponenten gleichmäßig auf den Vorder- und  Hinterwagen aufgeteilt werden. Hierbei bot sich an zwei Akku's im Vorderwagen und zwei Stück im Hinterwagen unterzubringen um somit eine annähernd gute Gewichtsverteilung zu bekommen. Die restlichen Komponenten wurden im Hinterwagen untergebracht. Dadurch reduzierte sich auch die Anzahl der Kabel die über das Knickgelenk geführt werden mussten.

Sonderfunktionen

Die Sonderfunktionen beschränken sich zur Zeit noch auf Beleuchtung und Rückfahrscheinwerfer. Dazu wurden im Vorderwagen  zwei Ultra-Micro-Glühlampchen eingesetzt. Die Rücklichter, zwei rote Micro-LED's, im Hinterwagen runden die Beleuchtung ab.
Oshkosh
         Typ LVS